Kann ich mich auf die Diskretion meines Redenschreibers verlassen?

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit zwischen Redner und Redenschreiber ist die Verschwiegenheit. Der Redenschreiber wird dafür bezahlt, dass er Worte für den Redner vorbereitet. Der Applaus gebührt allein dem Redner. Wenn er es nicht wünscht, darf niemand erfahren, dass die Rede nicht von ihm selbst verfasst worden ist. Diskretion gehört zum A und O im Geschäft eines Redenschreibers. Für mich, der neben seiner Tätigkeit als Redenschreiber auch zugelassener Rechtsanwalt ist, ist die Verschwiegenheitspflicht ohnehin Bestandteil der Berufsordnung. Nachteil dessen ist jedoch, dass ich aufgrund der Verschwiegenheit keine Referenzen angeben kann, aus denen meine Kunden erkennen können, für welche Anlässe und für welche Redner ich normalerweise Reden verfasse.